Die Jungfrau Maria und der Papst Theophilos, der 23. Papst des Markusstuhls
Der Papst Theophilos war auf Reise von Alexandria nach Aswan, um Häuser für Fremde und Kranke zu gründen. Er wollte auch die heidnischen Tempel in Kirchen umbauen, auf Wunsch des Imperator Theodosios, des Großen, obwohl er bereits schon für Kranke, Bettler, Obdachlose, etc. gesorgt hatte. Während der Papst wieder von Oberägypten nach Alexandria ging, schlugen die Bischöfe, die mit seiner Heiligkeit unterwegs waren, vor, das Kloster „Moharak“ zu besuchen, um Segen zu erlangen, weil die heilige Familie diesen Ort besucht und auch dort eine Weile verbracht hatte, während sie auf der Flucht war. Als der Papst in die Kirche hineinkam, sah er, dass diese Kirche in einem schlechten Zustand war. Er meinte, dass diese Kirche viel besser aussehen |
| sollte, weil dieser Ort sehr heilig ist. Seine Heiligkeit wünschte, dass eine neue Kirche gebaut wird. Der Besuch war am 18. Touba. Am Abend dieses Tages ging der Papst an dem Ort alleine beten, wo sich die heilige Jungfrau Maria und Jesus aufgehalten hatten. Da erschien dem Papst die heilige Jungfrau in einer Offenbarung und teilte ihm ihren Wunsch mit: Die Kirche solle in ihrem jetzigen Zustand bleiben, denn diese soll ein Zeugnis für die Bescheidenheit Jesu sein. Die heilige Maria erzählte dem Papst detaillierte Ereignisse, die während der Flucht der heiligen Familie geschahen, bis sie diesen Ort erreicht hatte. So hat unsere Koptische Kirche erfahren, was während der Flucht passiert ist. Somit wurde folgende Prophezeiung verwirklicht: „An jenem Tag wird es für den Herrn mitten in Ägypten einen Altar geben und an Ägyptens Grenze wird ein Steinmal für den Herrn aufgestellt.“ (Jesaja 19/19) Auf Wunsch der heiligen Maria sagte der Papst den Umbau dieser Heiligen Kirche ab und gab den Armen in ihrer Umgebung viel Geld. |
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, 14. Februar 2009 um 16:52 Uhr |
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