Aus der Diözese

Wie sieht dein Plan für das neue Jahr aus? Der wichtigste Ratschlag, den ich jedem Menschen zu Beginn eines neuen...
Das Fasten ist keine Beziehung zwischen uns und dem Essen - es geht also nicht (nur) darum, was wir essen...
Was ist wertvoller als Himmel und Erde? Du. Der Mensch. Der Mensch steht über dem Himmel und der Erde. S.H.
Ich möchte heute ein wenig über unsere Mutter und Herrin, der Hl. Jungfrau Maria, reden. Die Hl. Jungfrau Maria ist...
Wir hörten im heiligen Evangelium des heutigen Abendweihrauchs, dass uns der Herr dazu aufruft, niemanden zu richten. Der berühmte Vers...

Vers des Tages

1.Korinther 10:13 "Es hat euch noch keine denn menschliche Versuchung betreten; aber Gott ist getreu, der euch nicht läßt versuchen über euer Vermögen, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihr's könnet ertragen."

Tägliche Andacht

„Bezüglich deiner Beziehung mit Gott, solltest du als ersten Schritt darüber nachdenken, was Gott mit dir/für dich getan hat und auch was du getan bzw. wie du reagiert hast. Mit dem ersten Aspekt sind die Wohltaten Gottes für dich, deine Geliebten, deine Bekannten und deine Freunde gemeint. Denke darüber im kleinsten Detail nach. Denn wir vergessen so oft die Wohltaten Gottes uns gegenüber! Neben dem Nachdenken über neue Bitten(Wünsche), vergessen wir Gottes gütige Taten, die Er in der Vergangenheit mit uns vollbrachte. Du sollst darüber nachdenken und gemeinsam mit dem Psalmisten sagen: „Lobe den Herrn, meine Seele, und alles in...

Wie sieht dein Plan für das neue Jahr aus? Der wichtigste Ratschlag, den ich jedem Menschen zu Beginn eines neuen Jahres mitgeben möchte, ist, sich alleine hinzusetzen und sich zu fragen, wo er/sie gerade steht; wie sein/ihr Leben gerade aussieht und wie es aussehen sollte. Über dich selbst (und über deine Taten) zu urteilen, führt zur Erlösung deiner Seele. Es führt dich nämlich zur wahren Beichte und schlussendlich zur Vergebung. Es führt dich zur Demut und auch zum spirituellen Wachstum. Es führt dich zur Reinheit deines Herzens. Es führt dich zu einer Veränderung und zu einer Erneuerung in deinem Leben. Das, was dem Teufel die meiste Angst macht, ist, wenn du dir die Zeit dafür nimmst, über dich zu urteilen, dich zu beschuldigen, darüber zu trauern und über eine neue, spirituelle Strategie für das neue Jahr nachdenkst, die dich dazu führt, mit Gott zu wandeln.

Bezüglich deiner Beziehung mit Gott, solltest du als ersten Schritt darüber nachdenken, was Gott mit dir/für dich getan hat und auch was du getan bzw. wie du reagiert hast. Mit dem ersten Aspekt sind die Wohltaten Gottes für dich, deine Geliebten, deine Bekannten und deine Freunde gemeint. Denke darüber im kleinsten Detail nach. Denn wir vergessen so oft die Wohltaten Gottes uns gegenüber! Neben dem Nachdenken über neue Bitten(Wünsche), vergessen wir Gottes gütige Taten, die Er in der Vergangenheit mit uns vollbrachte. Du sollst darüber nachdenken und gemeinsam mit dem Psalmist sagen: „Lobe den Herrn, meine Seele, und alles in mir seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“ (Ps 103:1-2). Hast du die Übung schon ausprobiert, in der du dir immer vergegenwärtigst: „Ich habe den Herrn beständig vor Augen.“ (Ps 16:8)?

Diesen Fehler, der in den Psalmen erwähnt wurde, machen viele Menschen: „sie haben Gott nicht vor Augen.“ (Ps 54:5). Verlässt du dich in deinen Problemen auf deine eigene Intelligenz? Verlässt du vielleicht auf die anderen Menschen? Oder verlässt du dich auf Gott? Im Psalm 118 steht geschrieben: „Besser, sich zu bergen beim Herrn, als auf Menschen zu bauen. Besser, sich zu bergen beim Herrn, als auf Fürsten zu bauen.“ (Ps 118:8-9). Verlässt du dich auf Gott? Ladest du deine ganzen Sorgen bei Gott ab?

Du sollst dich jedoch nicht nur in diesen Aspekten prüfen, sondern auch dein spirituelles Wachstum darfst du nicht vernachlässigen. So wie der Hl.Apostel Paulus sagte: „Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist.“ (Phil 3:13). Verspürst du, dass das neue Jahr wirklich neu für dich ist? Trittst du in das neue Jahr mit einem neuen Herzen, neuen Gedanken, neuem Verhalten und einem neuen Willen ein?

Ein weiterer Punkt für das Neujahr ist, dass du für die Kirche, für dein Land und für die ganze Welt beten sollst. Bete für die Nicht-Gläubigen, dass Gott sie zum Glauben führt. Bete für die Armen, Witwen, Waisen und für diejenigen, die niemanden haben, der an sie denkt. Das lässt das neue Jahr ein wohlgefälliges Jahr in deinem Leben sein, in welchem du nicht nur an dich denkst, sondern auch an deine Mitmenschen.

Sage Ihm: „Gott, pass auf diese Menschen auf! Kräftige die frommen Menschen und sende Gnade für die Reue der fallenden Menschen.“ Verbringe die Silvesternacht damit, für die Menschen mit unheilbaren Krankheiten zu beten. Bete für alle Menschen!

 

Predigten S.E. Bischof Gabriel

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